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Stimmen zum Projekt

Dr.Hans Christian Meiser (Herausgeber Droemer/Knaur, Autor, TV-Moderator) München:

„Die Stimmen unserer Kinder“ ist eines der wichtigsten sozialen Projekte der letzten Jahre.

Denn nicht die Erwachsenen sagen hier, was Kinder auf geistiger und seelischer Ebene dringend benötigen, sondern die Kinder selbst sind es, die darüber Auskunft geben.

Deshalb müssen ihre Antworten auch ernst genommen werden. Und da Kinder unsere Zukunft sind, liegt in ihren Worten auch das Fundament für unser eigenes Vorwärtsschreiten in der Geschichte.

Prof.Dr. Kurt Singer † (Pädagoge und Autor) München:

Die Beschreibung Ihres Buchprojekts habe ich mit Interesse und Zustimmung gelesen: das könnte ein hilfreicher Beitrag zur Kinderfreundlichkeit werden. Hoffentlich gelingt es Ihnen durch Ihre Fragestellungen, die Kinder auch zu tabuierten Themen schreiben zu lassen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihr verdienstvolles Projekt.

Susanne Baumann, München:

Dein Projekt finde ich ganz ganz toll und eine super Idee, alle sprechen immer darüber, aber keiner macht was.

Vor allem denke ich, ist es wichtig, den Kindern zuzuhören und ihnen die Möglichkeit zu geben, Ihre Bedürfnisse, Ängste, Wünsche und Träume zum Ausdruck zu bringen.

Ich bin schon sehr gespannt auf mehr.

Waltraud Bauhof (Miteinander-Füreinander e.V.) Dietramszell:

„Die Stimmen unserer Kinder“ werden in uns Emotionen wecken, Erinnerungen an das, was wir selbst getan haben oder hätten tun wollen.
„Die Stimmen unserer Kinder“ werden uns zu uns selbst führen.
Voraussetzung dazu ist Zuhören!

Zuhören – Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen.
Zuhören – ohne Kommentare, ohne Belehrungen.
Zuhören – entspannt, fördert das Vertrauen, bringt Klarheit, erweitert den Horizont, beeinflusst das Handeln.

Meine Arbeit in sozialen Bereichen hat mich gelehrt, dass Zuhören eine der wichtigsten vertrauensbildenden Maßnahmen ist.

Ich hoffe und wünsche Sandra Schuster-Böckler, dass ihr Buch alle Eltern, Lehrer und die einschlägigen Ministerien zum Zuhören animiert und dadurch zu einer großen Hilfe beim Umgang mit Kindern und Jugendlichen wird.

Peer Fischer (Erzieher, Musikproduzent, Musiker) Köln:

„Die Stimmen unserer Kinder“: Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Liebe sind die Wurzeln unseres Mensch – Lebens; und auch Wut und Ärger gehören dazu!

Ich bitte alle Menschen, die sich für „erwachsen“ halten, ihre Kinder nicht zu „erziehen“!

Meine Ausbildung habe ich gemacht als „Staatlich geprüfter und anerkannter Erzieher“! Woran sollte ich ziehen? Er-Ziehen? Wer zieht?

Kinder und Jugendliche brauchen Begleitung; Begleiter und Begleiterinnen; Zuneigung und Zuspruch. Zuhören und gemeinsame Problemlösungen finden. Grenzen setzen und leben, an die sich auch der/die Erwachsenen halten!

WENN WIR DIE STIMMEN UNSERER KINDER NICHT MEHR HÖREN, (die brauchen uns ja) AUF WEN HÖREN WIR DANN???

Werner Nieke (IT-Fachjournalist und Musiker) München:

„Da ich selbst keine eigenen Kinder habe, bediene ich mich einer für mich beeindruckenden Beobachtung eines Kollegen, der über seine Rolle als Vater von drei Kindern sinngemäss sagte: ‚Kinder sind – beizeiten in unbarmherziger Klarheit – ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit.‘

Folgen wir dieser Beoachtung und Erfahrung, meldet uns das öffentlich beobachtbare Verhalten unserer Kinder in aller Deutlichkeit zurück, wo wir heute als Gesellschaft oftmals stehen: Gewalt und „schnelle Lösungen um jeden Preis“ statt eines wertschätzenden, aufmerksamen Dialogs, Tatsachen schaffen – auch unumkehrbare – statt einfühlsamem Abwägen.

Sandra leistet in meinen Augen mit ihrem Projekt einen unverzichtbaren Beitrag auf dem Weg zurück zu Werten und einem achtsamem Miteinander. Ihre Arbeit verdient ein Maximum an Aufmerksamkeit und Unterstützung.“

Tanja Brauweiler (Unternehmerin) Kanaren:

Kinder !!!
Zu kaum einem anderen Thema gibt es so viele unterschiedliche Meinungen von Eltern und Experten und bei kaum einem anderen Thema herrschen so viele Fragen, so viel Unsicherheit, gar Verzweiflung wie bei dem Thema Kinder, Kindererziehung.

„Kinder fordern uns heraus; wie erziehen wir Kinder zeitgemäß“, „ Nein aus Liebe; klare Eltern – starke Kinder“, „Die besten Nanny Tipps“ sind die Verkaufsschlager fachspezifischer Literatur, und auch das Fernsehen nährt mit der „ Super – Nanny“ oder dem „ Erziehungscamp“ genau diese große Unsicherheit in diesem Bereich.

Der autokratische Erziehungsstil, der autoritäre Erziehungsstil, der demokratische Erziehungsstil, der egalitäre Erziehungsstil, der permissive Erziehungsstil, der laissez – faire Erziehungsstil, der negierende Erziehungsstil … bitte wie?

HILFE, wo bleibt denn nur das einzig und alleingültige A-Z der Kindererziehung?

Sandra Schuster – Böckler geht meiner Meinung nach mit ihrem Projekt „Die Stimmen unserer Kinder“ die wichtigen, ersten Schritte in die richtige Richtung.

Sie gibt Kindern eine Stimme, eine Plattform um ihre Ängste, Sorgen, Träume und Wünsche zu äußern. Und wenn wir „Erwachsenen“ dann auch wieder lernen würden den Kindern zuzuhören, mit den Augen, den Ohren und dem Herzen, dann werden bestimmt viele dieser Fragen und Unsicherheiten wie Seifenblasen zerplatzen.

Ein Projekt, das Unterstützung verdient !

Alexandra Flemming, (Autorin des Büchleins „Bruno Taubendödel“) :

Die Zeiten für die Kinder von heute sind nicht einfach. Die Medien tun alles dafür, um das unbewusste Verlangen nach Aktivierung niedriger Instinkte zu bedienen.
Wer sich anständig und respektvoll benimmt – wen interessiert das?
Nur wer unangenehm auffällt hat scheinbar eine Chance. Wer den Mut hat, andere real abzuprügeln oder abzuknallen, kommt ins TV. Weniger Mutige legitimieren sich mittels öffentlichen Auslebens sexueller Ausschweifungen. Politikerlügen und hinterrücke Machenschaften von Topmanagern finden sich zuhauf in den Archiven als Zeitzeugnisse, doch das eindeutige Signal – es ist legitim und wird nicht bestraft. Koksende, magersüchtige Models werden von der Branche nicht gemieden, sondern mit satten Verträgen bestückt. Hartz IV-Empfänger fühlen sich als kleine Stars, wenn sie in einschlägigen Mittagstalkrunden für peinliches Schäm-TV sorgen. Ehekrisen von Prominenten werden öffentlich ausgelebt usw. usw.

„Biene Maja“ und „Heidi“ sind völlig out, es müssen die Wilden Kerle sein, die vor Publikum die nackten Hintern zeigen. In der Grundschule sind Bücher Pflichtlektüre, z.B. wo ein Mädchen einen Elefanten befreit, und sich mit ihm auf den Weg nach Afrika macht, in Parklücken übernachtet etc.
Muss ich Pädagogin sein, um zu sehen, dass solche Literatur pädagogisch unklug ist oder sehe ich das eben gerade darum, weil ich keine bin? Auf jeden Fall bin ich Mutter. Und als Mutter bin ich nicht die Freundin meiner Kinder. Als Mutter lackiere ich mir nicht mit meiner nicht mal 10jährigen Tochter zusammen die Nägel, ich kaufe ihr auch keine Playboy-Klamotten oder Schminke. Als Mutter will ich keine Lolita, sondern eine Tochter, die mit ihren Freunden und Haustieren spielt und ihrem Alter gemäß eine heile kleine Welt leben darf.

Als Mutter weise ich mein Kind in die Schranken, wenn es pubertär wird und versucht, Grenzen zu überschreiten. Ein „nein“ darf auch einfach mal nur ein „nein“ sein, ohne Angabe von Gründen.

Kinder dürfen heute nicht nur, sie müssen schon viele Entscheidungen treffen, zu denen sie noch gar nicht die Reife haben, von der sie aber glauben diese zu haben. Und von der viele Erwachsenen meinen, diesen Freiraum gewähren zu müssen. Der Wunsch, den eigenen Willen durchzusetzen reift früh und viele Eltern lassen diesem Willen freien Lauf und trügen sich selbst, weil sie meinen, dadurch ein glücklicheres Kind zu bekommen.

Wir Menschen gehören zur Gattung Tier, darum ein tierisches Beispiel. Wir wissen, dass wir einen Hund sehr lange an der Leine FÜHREN müssen mit sehr viel Konsequenz, wenn wir wollen, dass er im Freilauf keine Gefahr wird oder selbst gefährdet ist.
Wir lieben es im Zoo zuzusehen, wie das Äffchen sich stets an die Mutter klammert und nehmen wahr, wie es von anderen gemaßregelt wird, wenn es über die Strenge schlägt.
Die Affenmama würde sich nicht beklagen, denn sie merkt, dass sie mehr tun und ihr Kind selbst in die Schranken weisen muss, es ist sogar zu bemerken, dass es ihr peinlich ist, dass ihr Kind sich nicht korrekt verhalten hat.

Unsere eigenen Kinder lassen wir nicht nur von Fremden betreuen, sondern erwarten in einem hohen Maß, dass KindergärtnerInnen und Lehrkräfte diese auch ERZIEHEN.
Richtig ist aber, dass Kinder von den Eltern erfahren müssen, was recht ist und was nicht.
Wir sind heute so vielen Anforderungen gegenübergestellt, denen wir begegnen müssen, dass wir Gefahr laufen, die Kinder im Rahmen der gewährten Freiheiten aus den Augen zu verlieren und somit versiegt allmählich die Autorität.

Telefon, Handy, TV, DVD, Internet – die Welt rauscht. Reizüberflutung. Erwachsene, die mit den Möglichkeiten nicht mehr klar kommen – wie sollen dies die Kinder?
Schulden, Insolvenzen durch Kaufrausch. Eltern, die selbst der Angebotsvielfalt nicht widerstehen können – wie prägt das die Kinder?

Eltern haben die Aufgabe zum Wohl ihrer Kinder Entscheidungen zu treffen und nicht nach deren Willen. Wenn es sich deckt, gut. Wenn nicht, erfordert es Kraft, Zeit und Nerven, aber wir müssen uns an dem, was gut und richtig ist, orientieren, mit Konsequenz und der nötigen Härte, dann werden wir auch noch an den Kindeskindern Freude haben.

Wenn die Leute, die unser Land regieren, die in Film und Fernsehen agieren, die Spiele kreieren, ihren Aufgaben und ohne kriminelle Energie ihrer Vorbildwirkung nachkommen, dann klappts auch wieder in unserer Gesellschaft – nicht nur mit den Kindern, sondern auch deren Eltern!

Barbara Focke (LaMar-Reisen, Reiseveranstalterin) Sizilien / Kanaren

Während einer Interviewtätigkeit für eine Hamburger Organisation, die Jugendliche für ein Jahr ins Ausland vermittelt, haben mich die 14/15jährigen Jugendlichen in den dreistündigen Gesprächen, die ich mit ihnen und ihren Eltern geführt habe, mit ihren Antworten oft überrascht, erfreut und überwältigt.

Ich habe dort hautnah erleben können, wie wichtig die Familie für einen jungen Menschen ist und selber große Lust auf das Abenteuer Familie bekommen.

Christine Melzer, Erzgebirge:

Dieses Thema sollte uns sehr zum Nachdenken anregen, es ist für meine Begriffe das Wichtigste überhaupt, die Stimme der Kinder u.der Jugend, denn wer hört denn schon auf sie?

Lassen wir doch ihre Meinungen endlich mal an die Öffentlichkeit, denn leider versickert diese schon im Gespräch mit dem Lehrer, wenn überhaupt danach gefragt wird.

Diesem Projekt gebührt meine Hochachtung. Finden wir den Zugang zu den Herzen unserer Kinder. Danke, Sandra

Susann Melzer (Krankenschwester) Erzgebirge:

Ich hoffe,das man mit dieser tollen Idee besser in die Seelen unserer lieben Kinder schauen kann und ihre Herzen öffnet für die uns verborgenen Welten in ihren Köpfen.

Ich glaube, dass schon die Befragung in den Schulen die Schüler erkennen lässt „Oh da interessiert sich jemand für uns und unsere Probleme!!“

Es ist toll, ihnen die Chance zu geben,sich zu öffnen und sich zu entfalten und auch destruktive Gedanken in positive Stimmungen umzuwandeln.

Ursula Lust † (Hausfrau und Mutter) Groß-Gerau

Mit dem Projekt von Sandra Schuster Böckler bekommen die Kinder und Jugendlichen eine Stimme.

Wir wissen zwar was unsere Kinder für materielle Wünsche haben, aber was und über was sie nachdenken, wissen wir nicht wirklich.

Eltern, Erzieher und Lehrer sollten gut zuhören, denn auch zwischen den Zeilen kann man lesen. Weiter so Sandra!

Elisabeth Schamber, Groß-Gerau

Es werden verschiedenste Vereine, Projekte und Personen gefördert. Also, warum nicht auch „Die Stimmen unserer Kinder“ ?!

Es ist sehr wohl aller Ehren wert, dass man sich darum bemüht, unseren Kindern und Jugendlichen diese Plattform zu geben, die Sandra Schuster-Böckler ihnen bieten möchte. Wir wissen doch Alle nur zu gut, was eine traurige oder verkümmerte Seele mit einem Menschen machen kann. KRANK!

Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Mein Gott, da lastet eine große Bürde auf deren Schultern!

Von Kind an gibt es einige Wegbegleiter im Leben eines Menschen. Die Basis aber sind im besten Fall Mutter und Vater. Mein Aufruf an die Eltern und mein Wunsch für alle Kinder:

Behütet sein-nicht Eingeengt* Beschützt werden-nicht Eingesperrt* Geliebt werden-nicht Aufgesogen* Gewärmt werden-ohne zu Verbrennen* Gehärtet werden-ohne zu Versteinern* Gehört werden-ohne schreien zu müssen* Festen Halt-ohne Angebunden zu sein* Und zu gegebener Zeit! Die Freiheit-sich auch einmal ins Schneckenhaus zurückziehen zu dürfen, um gestärkt mit viel guter Energie wieder herauszukommen.

Ich wünsche allen Kindern die Ausgeglichenheit des Lebens und das unerschütterliche Vertrauen ihrer Eltern!

Sandra, ich zolle Dir meinen ganzen Respekt zu diesem Vorhaben, das Du mit Herz und Zuversicht angehst. Wobei aber auch ganz bestimmt viel Mut und Energie erforderlich sind, um dieses Projekt auf einen guten Weg zu bringen! Der Anfang ist gemacht!

Jana Seidel (Gastronomin) Erzgebirge

Ein interessantes und wichtiges Thema, welches hoffentlich endlich mehr Aufmerksamkeit bekommt, denn Kinder sind unsere Zukunft.

Aber was für eine Zukunft wünschen wir uns für unsere Kinder? Eine Zukunft, die unseren Erwartungen entspricht? Oder eine Zukunft, die unseren Kindern entspricht? Haben wir den Mut, ihnen den Raum zu geben und das heißt nicht, ihnen keine Grenzen zu setzen. Es heißt, uns unserer eigenen Grenzen bewusst zu sein, damit wir ihnen Grenzen setzen können, die ihnen Orientierung und damit Sicherheit bieten, Grenzen, die unseren Raum und ihren Raum achten, damit ihr innerer Reichtum Ausdruck finden kann.

Das beste Mittel, geliebt zu werden, ist, sich selbst zu lieben. Denn da unsere Umwelt unser Spiegel ist, der uns die Möglichkeit gibt, Bewusstheit über uns selbst zu erlangen, wird jemand, der sich selbst liebt und anerkennt, auch anderen leicht Anerkennung zollen können und so auch viel Anerkennung ernten.

Kinder sind in ihrer Echtheit „gnadenlose“ Spiegel, und das ist letztlich ihr Geschenk an uns…Bravo Sandra

Nicole Winterscheidt (Kinderkrankenschwester) Kanaren

Liebe Sandra,da hast du wirklich etwas bewegendes ins Leben gerufen.
Genau, Kinderstimmen müssen gehört und vestanden werden!

Eine selbstverständliche und liebevolle Kommunikation scheint völlig
verloren gegangen zu sein in einer Welt, in der Eltern, um zu
funktionieren, einen immensen Druck aushalten müssen. Oft werden
Kinder am Ende eines langen Tages zum Ventil von Frust und Resignation.
Diese Last tragen die Kinder mit sich, neben eigenen Problemen und
gesellschaftlichen Anforderungen, denen schon die Kleinsten
ausgesetzt sind.

Deshalb ist dieses Projekt so speziell und wichtig, weil es an der
richtigen Stelle nachfragt, nämlich genau in den Herzen und Seelen
unserer Kinder!

Danke Sandra, für diese ehrliche und sinnvolle Bewegung, die du
in die Welt bringst.
Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Projekt, Kraft und Sponsoren!

Bibi Bello Burkart (Rezeptionistin) Kanaren

Ein tolles Projekt.

Für jede Aktion, welche den Kindern heutzutage hilft ein einigermassen „normales“ Aufwachsen in unserer stressigen Konsumgesellschaft, in der die Familie ums Überleben kämpft, allen Ansprüchen einigermassen gerecht werden möchte, wobei meist Zusammenhalt, Geborgenheit und auch Liebe auf der Strecke bleiben, bin ich dankbar.

Und jedes Kind oder Jugendliche ist, wenn oft auch erst unbewusst, dankbar, für´s Zuhören.

Eine tolle Idee und ich wünsche Dir viel Kraft und Energie so weiterzumachen.

Silvia Glock-Friedmann (Gartenpflegerin) Berchtesgarden

Wer gibt uns „Erwachsenen“(Eltern)das Recht, anzunehmen, daß alles, was wir tun und wie wir mit unseren Kindern umgehen, richtig ist ?
Manchmal sehe ich, daß Erwachsene den Kindern Schlimmeres zumuten, als sie uns.

Der „Beruf“ Eltern zu sein ist meiner Ansicht nach der schwierigste überhaupt, weil es hierfür keine Ausbildung gibt!
Es geht dabei um Menschen, die erst klein sind und durch uns, bzw. mit uns zu eigenständigen Persönlichkeiten heranwachsen, deren Herz und Seele
„unbeschädigt“ sein sollte.

In den Ausführungen von Frau Dr. Chr. Schäfer liegt soviel Wahrheit. Es tat gut das zu lesen!

Ich wünsche mir von den „Erwachsenen“ mehr Selbstkritik, Achtung und Respekt vor den Menschen (auch und gerade vor den Kleinen) und gesunde Regeln, die einen sicheren Rahmen bilden und unsere Kinder ohne Ängste groß (erwachsen) werden lassen.

Wie soll ein Mensch (Kind) Gutes tun, wenn er schlechte Vorbilder (Eltern) hat ?

Menschen wie Dich, liebe Sandra, gibt es leider viel zu wenig. Du solltest schleunigst Mutter werden, damit das, was Du Gutes an den Menschen tust, weitervererbt wird, bzw. zu einer „ansteckenden Wahrheit“ wird.

Ich wünsche Dir alles, alles Gute, Erfolg, viele Menschen, die das, was Du durch „Die Stimmen unserer Kinder“ zu sagen hast, hören und sich zu Herzen nehmen.

Julia Greiter (Kellnerin) auf Reisen

Ich finde das Projekt ist eine gute Idee.

Die Jugendlichen werden oft verallgemeinert; in den Interwiews und gesammelten Antworten von Sandra S.-B. gibt es sicher viele Unterschiede im Denken und in den Charakteren der Jugendlichen.

Ich denke, mit jeder Generation verändern sich auch teilweise die Probleme, mit denen Heranwachsende zu kämpfen haben, und wenn man nicht selbst ein Kind hat oder im Familienkreis jemand in diesem Alter hat, bekommt man das gar nicht mit.

Deshalb find ich es super, dass die Jugendlichen direkt befragt werden, was in Ihnen so vorgeht. Vielleicht kann man sie dann auch besser verstehen in einigen Situationen. Schließlich sind sie ja die Zukunft von Morgen.

Xaver Schmidlin, Schweiz

Sehr geehrte Frau Schuster

Herzlichsten Dank für Ihren Einsatz für „unsere“ Kinder. Da kann man ja nie genügend tun. Aber tun ist erheblich besser als pausenlos davon schwafeln.

Das Bild dieser Kinder aufgrund des Schriftbildes und vor allem der ausgeprägten Ausdrucksschwäche macht mich betroffen und lässt viele Fragen bezüglich der Qualität und Ernsthaftigkeit der Schule aufkommen. Hier wird offensichtlich Elementares sträflich vernachlässigt.

Dinge  erkennen und benennen ist der erste Schritt für Bewusstsein und bewusstes Handeln. Da wird massiv gesündigt an diesen Kindern, mit entsprechenden Folgen für das weitere Leben.

Deshalb ist Ihren Bemühungen der höchstmögliche Erfolg zu wünschen.

Anmerkung: Als Hobbykalligraph weiss ich, dass bewusstes Schönschreiben den Sinn für Formen, Harmonie und Rhythmus weckt und fördert und zudem die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer verbessert und zudem Freude macht. Eine Stunde pro Woche würde schon Wunder bewirken. Wenn Sie schon mal eine sorgfältig (in Schrift und Text)geschriebene Glückwunschkarte erhalten haben, wissen Sie, was ich meine.

Ich habe mich als Kind und als Jugendliche sehr allein gefühlt. Es gab Probleme in der Schule und mit Mitschülerinnen. Es gab Machtmissbrauch. Ich war nicht in der Lage mich zu wehren.
Es war für mich so schrecklich, dass ich mir gewünscht habe zu sterben. Es war während meiner Jungmädchenzeit, als ich so zwischen 14 und 16 Jahre alt war.
Für dieses Kind, für diese Jugendliche habe ich den folgenden Text geschrieben:

Das Ideal einer Vertrauensbeziehung zwischen einem Kind und einem Erwachsenen

Es braucht eine Person, die das Kind bedingungslos liebt und akzeptiert.

Das Kind hat absolutes Vertrauen zu dieser Person.

Das Kind kann hier seine Grenzen erfahren, es traut sich, neue Erfahrungen zu machen.

Es wird dort nicht gebremst, nicht gemaßregelt.

Es kann dort alle seine Erlebnisse, schöne und schmerzliche, erzählen; es kann die Weisheit aus seinen Erfahrungen ziehen.

Es ist niemals anderen Menschen, Erwachsenen wie Kindern, schutzlos ausgeliefert, weil es nicht allein ist!

Das Kind wird auch unangenehme Ereignisse und Erfahrungen – ohne Angst vor Strafe – dort erzählen können.

Auch wenn es „versagt“ hat, wird es fühlen, dass es dennoch geliebt wird, so wie es ist. Und es erfährt auch in solchen Situationen Ermutigung.

Das Kind bekommt auf alle seine Fragen eine angemessene Antwort. Seine Fragen werden ernst genommen.

Es wird ermutigt, eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äußern. Es erfährt, dass seine Meinung und seine Betrachtungsweise nicht mit denen der anderen übereinstimmen muss.

Das Kind hat die Freiheit und den Rückhalt, unbekanntes Terrain zu betreten und Neues auszuprobieren. Dieser Rückhalt gibt ihm die Sicherheit, diese Freiheit zu wagen.

Das Kind darf ungewöhnliche Fragen stellen. Es wird nicht zurechtgewiesen oder eingeschränkt. Hier wird es niemals zurückgewiesen, auch wenn Eltern, Geschwister, Freunde oder Lehrer dies tun. Hier erfährt es, dass es in Ordnung ist.

Das Kind kann hier erfahren, dass Eltern nicht allwissend und nicht unfehlbar sind – und dass

es sie dennoch weiter lieben kann.

Wann immer das Kind es braucht, wird es in den Arm genommen.

So wird das Kind ein starkes Selbst entwickeln. Übergriffe durch Erwachsene wird es abwehren und mitteilen.

Keine noch so peinliche Begebenheit wird es verschweigen, weil es sicher sein kann, dass es auch damit angenommen wird. Es erfährt, dass über diese peinliche Situation mit Respekt und Zuneigung gesprochen werden kann. Im Verlaufe des Gesprächs kann das Kind erkennen, was zu dieser Situation geführt hat.

Es wird so nicht in eine Lage kommen, wo es lügen muss.

Wenn das Kind Schaden angerichtet hat muss es dies nicht verschweigen. Es gibt hier keine Angst vor Strafe. Es kann hier besprochen werden, wie der Schaden wieder gut gemacht werden kann.

Wenn man es nicht gedemütigt hat und wenn es selbst Einsicht zeigt, kann es ohne Schamgefühle Verantwortung für sein Fehlverhalten übernehmen und das Richtige tun.

Diese Vertrauensperson kann unterscheiden zwischen dem Selbst des Kindes und seinen Handlungen. Sie wird nicht das Kind verurteilen, sondern nur seine Handlungen. Niemals ist das Kind böse oder schlecht. Es gibt für alles Gründe!! Wenn das Kind Vertrauen hat, wird es darüber sprechen und verstehen wollen.

Das Kind wird bei seiner Vertrauensperson immer Mitgefühl und Liebe erfahren. So hat es die Chance, mit seinen Gefühlen in Kontakt zu bleiben. Es muss nicht aus Schmerz seine Gefühle abspalten und kann ebenfalls Mitgefühl und Liebe ausdrücken.

Diese Vertrauensperson sollte idealerweise etwas älter sein, unabhängig von den Eltern des Kindes und emotional ausgeglichen. Ihre Zuneigung zum Kind ist absolut bedingungslos.
Das Kind hat keinerlei Verpflichtungen gegenüber dieser Person. Es ist wirklich frei, diese Person in Anspruch zu nehmen.

Wenn wir als Kinder immer und überall sagen können, was ist, ohne Angst vor Strafe oder Liebesentzug oder Verachtung oder Verrat, werden wir zu souveränen Erwachsenen, die zu sich selbst stehen und zu Mitgefühl für sich und ihre Mitmenschen fähig sind. Wir werden zu einer Generation von Erwachsenen, die aus dieser Welt eine bessere machen können.