Presse

» Artikel in der „Sein-Redaktion“ (Dezember 2010)

» Reportage in der „Raum&Zeit“ (November 2010)

» Artikel in der Fachzeitschrift „unerzogen“ (Januar 2010)

Bildungskongress 2010

Am 9.10.2010 fand in Zusammenarbeit mit der Journalistin Frau Sandra Schuster-Böckler und Ihrer Initiative „Die Stimmen unserer Kinder“ unser 1. Bildungskongress statt. In der Aula des Berthold Brecht Gymnasiums versammelten sich ca. 65 Teilnehmer. Frau Sandra Schuster-Böckler stellte ihre Initiative vor:  Nach dem Amoklauf in Winnenden hatte Frau Schuster-Böckler Kinder aus unterschiedlichen Schulen nach ihren Erwartungen, Bedürfnissen, Wünschen und Nöten gefragt. In Ihrem sehr bewegenden Vortrag stellte sie die Situation der Kinder in unserer schnelllebigen und hochtechnisierten Welt dar. Martin Gecks vermittelte einen Einblick über die Problematik, die Nöte aber auch die Chancen von Kindern mit der Diagnose ADS/ADHS. Tief bewegt waren die Gäste von den Erzählungen von Andre Stern, der das Buch verfasste „…und ich war nie in der Schule“. Andre Stern ist Journalist, Buchautor, Geigenbauer und Musiker und spricht 5 Sprachen ohne jemals eine Schule besucht zu haben.

Nach der Mittagspause wurde der Verein Frieden macht Schule e.V. von Gertrud Müller vorgestellt im Anschluss einzelne Projekte präsentiert: Mediation an der Schule, Rechtanwalt Volker Siegel, gewaltfreie Kommunikation, Unternehmensberater Bernd Zimmermann und Identitätsentwicklung Heidi Kablitz Wirtschaftspädagogin und Coach. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gunnar Bremer Unternehmensberater und Coach, die Vorstandsmitglieder und einige Vereinmitglieder unterstützen die Veranstaltung in der Vorbereitung und der Organisation vor Ort. Zwischen den Vorträgen konnten sich die Teilnehmer über weitere Projektpartner und Projektanbieter informieren. Die Rückmeldung der Teilnehmer war sehr positiv und viele Gäste freuten sich über den regen Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit andere Interessierte kennen zu lernen.

Artikel von Raphaela Aufreiter (August 2009)

„Die Stimmen unserer Kinder“ ist eine Initiative von der Journalistin und Autorin Sandra Schuster-Böckler. Sie hat Fragebögen erstellt, mit denen sie in ganz Deutschland an verschiedene Schulen geht, um die Kinder und Jugendlichen nach ihren Wünschen, Bedürfnissen, Nöten und Ängsten zu befragen.

Des Weiteren dient dieses Projekt als Plattform für soziales Engagement. Sie geht zu den einzelnen Gemeinden in ihrem Umkreis, um dort weitere Projekte zu starten, so dass die Generationen wieder mehr miteinander in Berührung kommen. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Ein Projekt, welches die Charakterzüge von Sandra widerspiegelt: offen, ehrlich, unverfälscht!

Artikel von  Dr. Christa Schäfer (Juli 2009)

„Die Stimmen unserer Kinder“,  so heißt ein fantastisches Projekt, das die Journalistin und Autorin Sandra Schuster-Böckler gestartet hat. Nach dem Amoklauf von Winnenden hat sie sich einen tieferen Einblick in die Erwartungen, Bedürfnisse, Wünsche und Nöte von Kindern und Jugendlichen gewünscht. Deshalb geht sie jetzt in Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, freie Schulen und auch Eliteinternate. Dort wird sie mit einem Fragebogen Kinder und Jugendliche befragen und herausfinden, was diese bewegt und was sie brauchen. Irgendwann entsteht daraus ein Buch über die Stimmen unserer Kinder, aber das dauert noch eine Weile. Auf die Frage „Vor wem hast Du Respekt?“ antwortete beispielsweise ein 14jähriger Schüler: „Vor Menschen, die in ihrem Leben etwas erreicht haben.“ Und auf die Frage „Vor wem oder was hast Du Angst?“ antwortete eine 15jährige Schülerin: „Die Prüfung nicht zu schaffen, keine Freunde zu haben, meine Familie zu verlieren.“ Auch das Nachdenken über den tragischen Amoklauf von Winnenden muss zur Schule dazu gehören. Wer als Schüler nachgedacht hat über Verzweiflung, wer Freundschaft und Respekt im Schulalltag erlebt, für den ist der Schritt zu einer Verzweiflungstat weit. Vielleicht denken Sie zu wissen, was ich im Interview mit Frau Schuster-Böckler auf die Frage „Glauben Sie, dass man alle Kinder erreichen kann? Auch die, denen angeblich nicht mehr zu helfen ist“ geantwortet habe – Sie können es jedoch auch auf der dortigen Seite nachlesen. Deshalb darf, soll und muss auch das Nachdenken über die eigenen Gefühle, Ziele, Wünsche und Träume zur Schule dazu gehören! Nur wer fühlen kann, kann auch mit-fühlen, und nur wer Träume hat, lebt stabil im hier und jetzt. Vor kurzem habe ich mit einem 13jährigen Schüler seine „Lebenslinie“ erarbeitet: Wie alt möchtest du werden? Was möchtest du in 10 Jahren erreicht haben, was in 25 Jahren, was in 50 Jahren, was am Lebensende? Was hast du in deinem bisherigen Leben mitbekommen, damit du diese Ziele erreichen kannst? Was fehlt dir noch an Fähigkeiten, um diese Ziele zu erreichen? Wie kannst du es schaffen, dass du dir diese Fähigkeiten erarbeitest? – Für den Schüler war dies eine der interessantesten Unterrichtsstunden des Schuljahres, wie er mir hinterher erzählte. Er hat sich Ziele gesetzt und arbeitet jetzt daran. Natürlich dürfen Prozesse des Nachdenkens, des sozialen Lernens und der Kreativität das fachliche Lernen nicht verdrängen – aber sie müssen eine Berechtigung im Haus des Lebens und Lernen, also in der Schule haben!

Artikel von familylab (Juni 2009)

»Die Stimmen unserer Kinder« trägt die freie Journalistin und Autorin Sandra Schuster-Böckler zusammen. Um einen tieferen Einblick in die Erwartungen, Bedürfnisse, Wünsche und Nöte unsere Kinder zu bekommen, entstand dieses Projekt. Sie erstellte einen Fragebogen mit sieben Fragen für die Schüler und einen Fragebogen für die Lehrer. Damit geht sie in allen 16 Bundesländern an je fünf Schulen. In einer Spezialunterrichtsstunde beantworten Schüler zwischen 14 und 17 Jahren Fragen wie „Was macht Dich glücklich“ und „Vor wem hast Du Respekt“.

Wenn jeder über die Antworten dieser Jugendlichen nachdenkt und sie als Anstoß nimmt, die eigenen Reaktionen und Handlungen zu überdenken, zu hinterfragen, zu reflektieren – dann ist schon ein großer Schritt für Jugendliche und Lehrer getan!

Artikel von Alexandra Flemming (Juni 2009)

Sandra Schuster-Böckler arbeitete viele Jahre in Projekten für die Wal- und Delfinerforschung. Ihre Erfahrungen mit diesen wundervollen Meerestieren und deren positiven Einfluss auf die Menschen, die Ereignisse von Winnenden und ihre Berufung als Journalistin bewogen sie zu dem Projekt „Die Stimmen unserer Kinder“. Zu erfahren, was in unseren Kindern vorgeht, ihr Handeln besser zu verstehen und auch mit den Gedanken und Wünschen der Kinder unserer Nachbarländer zu vergleichen hat sie sich zur Aufgabe gemacht. Sie fragt, um Antworten zu finden, nicht für sich, sondern für uns alle. Den Erwachsenen Auge und Ohr zu öffnen für die Nöte und Ängste der folgenden Generation und sie zum richtigen Handeln zu bewegen, damit Kinder sich gewalt- und angstfrei entfalten können ist ihre Intension. Eine Aktion zum Nachdenken und Mitmachen!

 

Zu der gesamten Thematik „Die Stimmen unserer Kinder“ finden regelmäßig
Vorträge und Workshops statt (Referentin: Sandra Schuster-Böckler)

18.-20.11.2011, BuchBasel, Interaktiver Workshop, » mehr …

02.11.2010, Frankfurt a. M., J.-W. Goethe Universität (Institut für Erziehungswissenschaften), » mehr …

09.10.2010, München, Bildungskongress mit André Stern, » mehr …